Ramersdorf
Seit 2007 ist MAGs in Ramersdorf aktiv. Der ruhige Bezirk ist ein weitläufiges, hauptsächlich als Wohngebiet genutztes Viertel, das sich über die gut erhaltenen Ortszentren zweier früherer Gemeinden erstreckt.
Prävention im Alter – PIA in Ramersdorf
Prävention im Alter lautet das Thema und PIA ist die Abkürzung für ein Projekt, das MAGs – München Aktiv für Gesundheit e.V. im Auftrag des Gesundheitsreferats in Ramersdorf durchführt.
PIA begann im Rahmen von „München – gesund vor Ort“ 2022 in Perlach. Aufbauend auf den Erkenntnissen und mit den bestehenden Kontakten aus Perlach startet das Projekt 2026 neu im Ramersdorf und läuft bis 2028.
Ziel des Projektes ist die Stärkung der Vernetzung der Fachkräfte und Angehörigen bei den Lebensübergängen im Alter und dass ältere Bewohner*innen und ihr Umfeld besser wissen, welche Möglichkeiten es für sie und ihre Situation im Stadtteil gibt. Dabei haben wir nicht nur die Belastungen, sondern auch die Chancen im Blick, die das Älterwerden mit sich bringen kann.
In einem ersten Treffen zeigte sich, dass es ebenso viele Chancen wie Belastungen gibt. Auch die Liste der Akteure in diesem Themenfeld ist beachtlich. Dies und die lebendige und konstruktive Zusammenarbeit der Kolleg*innen im Workshop sind eine sehr gute Ausgangslage für den weiteren Prozess.
Mehr Informationen zum Projekt hier als PDF-Dokument öffnen.
Psychisch Wohlfühlen in Ramersdorf
Wie und wo kann ich im eigenen Stadtteil etwas für meine seelische Gesundheit finden und für mein psychisches Wohlbefinden tun?
Antworten auf diese Frage suchen wir seit April 2022 im Rahmen des Projekts „PasSt – Stärkung des psychischen Wohlbefindens in Ramersdorf“.
Der Fokus liegt auf der Vorbeugung psychischer Belastungen und der Stärkung dessen, was unserer Seele guttut.
Damit Bewohner*innen besser wissen, welche Möglichkeiten es dafür in ihrem Stadtteil gibt, braucht es eine gute Vernetzung und Kommunikation zwischen den vielen relevanten Einrichtungen und Akteur*innen, die es in Ramersdorf gibt. Zu den Akteur*innen zählen wiederum die Bewohner*innen mit ihrem Blick auf ihren Stadtteil und ihr Wohlbefinden. Diese beiden Aspekte prägen den Ansatz des Projektes „PasSt“.
Die Erfahrungen der Bewohner*innen mit den Kenntnissen der Fachkräfte und den Angeboten in den Einrichtungen zusammenzuführen, ist in der Projektlaufzeit bis März 2027 die Aufgabe von MAGs e.V.
Das Projekt wird von sieben Krankenkassen (AOK Bayern, BARMER, IKK classic, KKH Kaufmännische Krankenkasse, KNAPPSCHAFT, Mobil Krankenkasse und Techniker Krankenkasse) sowie dem Gesundheitsreferat (GSR) finanziert.
Mit unserer Workshopreihe wollen wir gemeinsam dafür sorgen, dass psychische Gesundheit in Ramersdorf kein Tabuthema mehr ist.
Dafür haben wir 3 Themen, an 3 Terminen, mit jeweils 3 spannenden Vorträgen – also echte 3-fach Power für mehr Wohlbefinden – zusammengestellt. Die Termine finden im Zeitraum November 2025 bis Oktober 2026 statt. Mit einem Klick auf den obigen Button gelangen Sie direkt zu den Workshops.
Gesundheitswegweiser für Ramersdorf
Seit 2015 hatte MAGs digitale Gesundheitswegweiser für ausgewählte Stadtteile eingerichtet und weiterentwickelt. Seit August 2025 stehen diese Informationen nun auf der neuen Seite des Gesundheitsreferates: https://www.gesund-in-muenchen.de/stadtteile. Sie finden dort Einrichtungen, die vor Ort etwas für die Gesundheit anbieten und zusätzliche Qualitätskriterien erfüllen, wie mehrsprachig, barrierefrei, kostenlos, kurzfristige Termine, Hausbesuche.
Die Seite bietet neben den „Stadtteilgesundheitswegweisern“ auch eine Übersicht stadtweiter Angebote und einen Wegweiser zu psychischer Gesundheit.
MAGs ist in den Stadtbezirken 12, 14 und 22 für Fachkräfte vor Ort gerne Ansprechpartner bei Fragen zur stadtteilbezogenen Nutzung der neuen Seite: per Telefon 089 / 53 29 56 – 53 oder per Mail an Frau Basili.
Ein Fest – Zwei Stadtteile (Berg am Laim & Ramersdorf)
Ob Sommerfest² oder Frühlingsrallye RamBaL – unter diesem Motto wird in Berg am Laim und Ramersdorf zusammen das Sommerfest² gefeiert. MAGs ist immer an der Festorganisation zusammen mit weiteren Einrichtungen aus beiden Stadtteilen beteiligt. Ein Stadtteilfest bringt Bewohner*innen zusammen, sie erleben gemeinsam etwas Positives – ein wichtiger Aspekt für die psychische und physische Gesundheit. Das Wohnumfeld wird mit der Festgestaltung anders wahrgenommen, Nachbar*innen begegnen sich – das fördert die Identifizierung und das Wohlbefinden im eigenen Stadtteil.


