Berg am Laim

In Berg am Laim ist MAGs seit 2007 aktiv. Im ehemaligen Sanierungsgebiet des Städtebauförderprogramms im 14. Stadtbezirk entwickelt MAGs Projekte, koordiniert und verstetigt sie.

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Berg am Laim

(M)ein Stadtteil bewegt sich

Bewegung tut gut und Berg am Laim hat hier viel zu bieten. Oft weiß man aber gar nicht, was es im eigenen Stadtteil gibt. Das zu verändern und möglichst viele Menschen zu mehr Bewegung anzuregen, war das Ziel des verstetigten Projekts „(M)ein Stadtteil bewegt sich“ (2017-2021).

Für Berg am Laim gibt es eine Website mit einer Übersicht aller Bewegungsangebote.
Hier geht’s direkt zu den aktuellen Angeboten und zu einem Stadtteilplan zum Bewegen. Im Plan finden Sie Plätze und Orten, wo man sich bewegen kann: vom Bolzplatz bis zur Tischtennisplatte und noch mehr.

Jeden Sommer organisieren Vereine und Einrichtungen aus Berg am Laim ein Programm im Echardinger Park, an dem jede/r einfach mitmachen kann. (Sie finden die Angebote auch im Flyer „FreizeitSport“ unter  www.muenchen.de/muckis – Angebote in den Parks der Landeshauptstadt München).

Wir pflegen weiter ein „Mini-Netzwerk“ von Multiplikator*innen für Bewegungs- und Entspannungsangebote: Geschulte Übungsleiter*innen und Fachkräfte in Gesundheitsberufen sollen Bewohner*innen weiter motivieren und für selbst gewählte Angebote gewinnen.

Wer noch nicht die richtige Sportart für sich oder seine Kund*innen/Klient*innen gefunden hat, kann in die kostenlose Orientierungs-Sprechstunde für Bewegungsangebote in Berg am Laim kommen. Sie findet jeden 1. und 3. Freitag im Monat von 10 bis 12 Uhr statt im Nachbarschaftstreff baum20 oder nach Vereinbarung, per Telefon unter 0157 – 39 66 10 11 oder per mail an info@meinstadtteilbewegtsich.de

Das Projekt (Projektbeschreibung.pdf) wurde von MAGs in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsreferat sowie acht Krankenkassen entwickelt (Download Flyer (pdf, 2 MB)). Eine ausführliche Projektbeschreibung finden Sie hier.

Kooperationspartner*innen des Projekts waren Berg am Laimer Vereine, bildende und soziale Einrichtungen, die Bewegungsangebote bereits anbieten oder zukünftig anbieten wollen. Projektpartner vor Ort sind: Übersicht Anbieter

Bewohnergarten Gotteszellerstraße

Die Gartenparzellen wurden 2008 auf den Freiflächen hinter den Häusern der städtischen Wohnanlage in der Gotteszeller Straße eingerichtet, mit Mitteln aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt“. Entstanden sind 18 Beete, die von Familien unterschiedlicher Nationen bewirtschaftet werden; auch ein Gemeinschaftsbeet gibt es. Das gemeinsame Gärtnern bringt an der frischen Luft in Bewegung – und gemeinsames Picknicken mit Zutaten aus eigener Ernte bringt die Nachbar*innen zusammen.

Die Bewohnergärten des Stadtteiltreffs in der Gotteszeller Str. sind Bestandteil der rund 750 starken Gemeinschaft an urbanen Gemeinschaftsgärten. Während der Gartensaison von April bis Oktober ist unsere Ansprechpartnerin jeden Dienstag von 17:30 bis 18:30 Uhr vor Ort im Bewohnergarten. Weitere Informationen gibt es auch im Stadtteiltreff in der Gotteszeller Straße.

Radmobilität im Quartier

Was braucht es, damit möglichst viele Bewohner*innen sicher mit dem Rad unterwegs sein können?

Dieser Frage ist MAGs in Kooperation mit dem Bildungslokal Berg am Laim, dem ADFC und Ökoprojekt MobilSpiel nachgegangen – auch in Berg am Laim.

Der Nachbarschaftstreff Westerhamer Straße bietet seit vielen Jahren Fahrradkurse für Frauen an und organisiert Fahrsicherheitstrainings in Kooperation mit dem ADFC München; auch für Kinder der Grundschule Grafingerstaße werden Kurse organisiert, in Kooperation mit dem BildungsLokal Berg am Laim. So lernen die Teilnehmer*innen das Radeln und können erste Runden drehen.

In der Fahrradselbsthilfewerkstatt in der Gotteszeller Straße können Bewohner*innen das eigene Rad unter ehrenamtlicher Anleitung selbst reparieren (LINK zum aktuellen Aushang).

Wo man Räder günstig kaufen, leihen und (selbst) reparieren kann, ist übersichtlich und anschaulich auf dem Bikezettel zusammengefasst, den es auch für die Stadtteile Hasenbergl und Neuaubing/Westkreuz gibt.

Durch unsere Präsenz vor Ort und in den Netzwerken spüren wir immer wieder nach, welche Maßnahmen oder Vernetzungen hilfreich sind zur Förderung der Radmobilität in Berg am Laim.

Gesundes Schulfrühstück

Zehn Jahre lang unterstützte MAGs an zwei Schultagen pro Woche die vier Ganztagesklassen der Grundschule an der Grafinger Straße mit einem gesunden Frühstück.

Das Projekt konnte 2019 vollständig in die Hände der Grafinger Schule übergeben werden – mit einem Konzept, das MAGs in Abstimmung mit der Expertin für Ernährungsbildung und Schulverpflegung des Referats für Bildung und Sport (RBS) entwickelte. Die komplette Organisation – Einkauf/Bestellung und Planung des in den Unterricht integrierten Frühstücks – wird nun von Lehrer*innen fortgeführt.

Gesundheitswegweiser für Berg am Laim

Seit 2015 existierte die Website www.gesundheitswegweiser-mags.de mit knapp 60 Einträgen zur besseren Information über die gesundheitsbezogenen Einrichtungen in Berg am Laim und in einem kleinen Ausschnitt von Ramersdorf. Der online abrufbare Gesundheitswegweiser führt besonders niedrigschwellig zugängliche Angebote rund um Gesundheitsversorgung und Prävention auf. Ausgesuchte Einrichtungen vor Ort im Stadtteil bieten all denjenigen eine Orientierungshilfe zu diesem Angebot, die selbst keinen Internetzugang haben oder sich online schwer zurechtfinden. Siehe auch die Postkarte zum Gesundheitswegweiser. So findet Jede/r das geeignete Angebot – wohnortnah, mehrsprachig, barrierearm usw.

Seit Frühjahr 2022 finden sich die regelmäßig aktualisierten Eintragungen auf der stadtteilübergreifenden Plattform www.gesund-in-muenchen.de. Die Kartierung für den gesamten Stadtbezirk 16 „Ramersdorf“ wird bis Herbst 2022 abgeschlossen sein.

Ein Sommerfest – Zwei Stadtteile (Berg am Laim & Ramersdorf)

Unter diesem Motto wird in Berg am Laim und Ramersdorf zusammen das Sommerfest2 gefeiert. MAGs ist immer an der Festorganisation zusammen mit weiteren Einrichtungen aus beiden Stadtteilen beteiligt. Ein Stadtteilfest bringt Bewohner*innen zusammen, sie erleben gemeinsam etwas Positives – ein wichtiger Aspekt für die psychische und physische Gesundheit. Das Wohnumfeld wird mit der Festgestaltung anders wahrgenommen, Nachbar*innen begegnen sich  – das fördert die Identifizierung und das Wohlbefinden im eigenen Stadtteil.