Wie fördert MAGs Gesundheit?

Wir fördern Gesundheit dort, wo Münchner*innen leben, miteinander reden und planen: in ihrem Wohnumfeld (sozialraumorientierte Gesundheitsförderung). Das Wohnumfeld ist verbunden mit

  • Arbeit
  • Bildung (vor allem Schule und Kita)
  • Freizeit (Kultur, Sport)
  • Konsum (vor allem wohnortnahe Einkaufsmöglichkeiten und Versorgungsangebote)

All diese „Lebenswelten“ oder Settings sind miteinander verknüpft. Die Wege zwischen den Bereichen sollen allen gleichwertig offenstehen. Dazu gehören eine klare Information und Kommunikation zu Gesundheitsförderung und der leichte Zugang zu gesundheitsförderlichen und günstigen Angeboten; das schließt z.B. auch geeignete Verkehrsanbindungen mit ein.

Ist Gesundheitsförderung also „alles“, macht MAGs „alles“?

Wir setzen uns für einen leichten und gleichberechtigten Zugang zu Gesundheitsförderung ein (Chancengerechtigkeit und Inklusion). Dazu gehört

  • Zuhören und Hinsehen (partizipativer Ansatz in der Bedarfsermittlung) und
  • die Ermutigung zum „Mit-Anpacken“ (Eigenverantwortung und Nachhaltigkeit).

Wir nennen uns „Aktionswerkstatt“, weil wir immer Ausschau halten nach neuen, wirkungsvollen Ansätzen in der stadtteilbezogenen Gesundheitsförderung. Uns interessiert, was die Menschen brauchen, um sich gesund zu fühlen. Wir wollen, dass Mitmenschen kreativ mitgestalten und sich als Bürger*innen aktiv beteiligen. Wer sich selbst für sein Lebensumfeld verantwortlich fühlt, lebt gesünder!

Wie erfahren wir, was Münchner*innen in ihren Stadtteilen umtreibt?

Wir arbeiten aktiv in Netzwerken, beteiligen uns aktiv in einschlägigen Gremien in den Stadtteilen und sind dort in engem Austausch mit Schlüsselpersonen für gesundheitsförderliche Veränderungen. Unser niedrigschwelliges Angebot ergänzt sich mit dem der anderen Kooperationspartner. So erreichen wir jährlich rund 2.300 Bewohner*innen in ihren Stadtteilen, dazu 125 freiwillige und 1.300 hauptamtliche Multiplikator*innen im Stadtteil, stadtweit und auch überregional.

In folgenden Stadtvierteln mit besonderem Handlungsbedarf verwirklichen wir unseren Ansatz:

  • seit 2005 in Berg am Laim / Ramersdorf (Bezirke 14 und 16) mehr …
  • von 2006-2018 in Giesing (Bezirke 17 und 18) mehr …
  • seit 2014 in Neuaubing / Westkreuz (Bezirk 22) mehr …

und stadtweit bei Veranstaltungen mit unserem MAGs Mobil.

Seit 2017 koordinieren wir im neu entstehenden Stadtteil Freiham den Aufbau einer Präventionskette. mehr …

MAGs macht es einfach:

Wir möchten, dass Sie selbst wissen und tun, was gesund für Sie ist (Verhaltensprävention) …

… und dass Ihr Lebensumfeld Sie dabei so gut wie möglich unterstützt (Verhältnisprävention).

Unsere Anregungen zu einem gesundheitsförderlichen Leben beginnen bei jedem/jeder Einzelnen, gehen weiter über das Miteinander im Wohnviertel (Quartier) und über eine gemeinsame Stadtteilentwicklung bis hin zu Anliegen, die wir in der Kommune München und im bundesweiten Gesunde-Städte-Netzwerk einbringen.
 

 

Neugierig auf weiterführende Information?

Gesundheitsbeirat München

Gesundheitliche Chancengleichheit

Netzwerk Gesunde Städte

Bezirksausschüsse München

Regsam