MAGs stadtweit und überregional

Gesundheitsfördernd ist man nicht im Alleingang. Gut zuhören, nachhaken und dann die eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse aus der stadtteilbezogenen Arbeit einbringen – damit verkörpert MAGs den partizipativen Ansatz in der kommunalen Gesundheitsförderung. Im Fachaustausch mit Kolleg*innen inspirieren wir uns gegenseitig für eine Verstetigung bewährter Ansätze. Dabei machen wir nicht an den Toren Münchens Halt, sondern suchen auch den Dialog im Gesunde-Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland, in dem die LH München eines der Gründungsmitglieder war. Im Herbst 2020 umfasste das Netzwerk 90 Kommunen. MAGs ist im Sprecherrat vertreten und nimmt über diese personengebundene Funktion eine Informations- und Vermittlungsrolle zwischen dem Gesundheitsbeirat der LH München und dem Netzwerk wahr. Aktuell diskutierte Thesen für die Arbeit des Gesunde-Städte-Netzwerks in Zeiten der Corona-Pandemie finden Sie hier.

Seit 2014 ist MAGs Mitglied im Gesundheitsbeirat der LH München. Er ist seit 1989 als Beratungsorgan in grundsätzlichen Fragen des Gesundheitswesens tätig und leistet darüber auch einen Beitrag zur Gestaltung der kommunalen Gesundheitspolitik. MAGs bringt sich mit aktuell 27 weiteren institutionellen Mitgliedern themenspezifisch für kommunale Gesundheitsförderung ein.

Das seit 25 Jahren bestehende Regionale Netzwerk für Soziale Arbeit REGSAM hat sich in München als wesentlicher Netzwerkgestalter in den 16 stadtweiten Regionen bewährt. Analog zur bundesweiten Vernetzungsarbeit setzt sich MAGs auf dieser stadtteilbezogenen Ebene für die Stärkung quartiersbezogener Gesundheitsförderung und Verhältnisprävention ein. Die konkrete themenfokussierte Beteiligung an Regionalen Arbeitsgruppen (RAGs) und in Facharbeitskreisen (FAKs) folgt dem Kontext, in dem MAGs in den Soziale-Stadt-Gebieten tätig ist: In Berg am Laim / Ramersdorf von 2005 bis 2022, n Giesing von 2005 bis Ende 2018 und seit 2014 in Neuaubing / Westkreuz. Von 2017 bis Mitte 2021 hat sich MAGs auch im REGSAM-Kuratorium engagiert.

Seit Ende 2016 ist MAGs Mitglied in der „Münchner Initiative Nachhaltigkeit“ MIN und bringt sich gemeinsam mit rd. 60 zivilgesellschaftlichen Akteuren in die zukunftsorientierte Lobbyarbeit für nachhaltige gesunde Lebensbedingungen in der Kommune ein. MAGs setzt sich dafür ein, dass gesundheitliche Chancengleichheit in Zusammenhang mit einer ökologisch nachhaltigen Strategie insbesondere für Münchner*innen in besonders belasteten Lebenslagen mitgedacht wird.

MAGs ist im Forum BE (Forum Bürgerschaftliches Engagement) als nicht-ständiges Mitglied vertreten. Über die Kooperation mit FöBe (Stelle zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements) und den Einrichtungen, die sich mit ehrenamtlichem Engagement befassen, stützt MAGs eine tragende Säule des gesellschaftlichen Zusammenlebens.