|
Liebe Förder*innen, liebe Kooperationspartner*innen und liebe Vereinsmitglieder, |
| |
|
„Bist du auch so ausgelaugt“? Das ist wohl die häufigste Frage zum Jahresende 2025. Ihr setzen wir mit unserem Newsletter einige bunte Momente entgegen und hoffen, dass wir Sie damit fröhlich und zuversichtlich stimmen können. Am Ende des Newsletters finden Sie ein kleines Geschenk für das Jahr 2026.
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und freuen uns wie immer über Rückmeldungen und Anregungen. |
| |
|
WAS BRINGT BEWOHNER*INNEN DERZEIT ZUSAMMEN? |
| |
|
Maikäfertreff
Gemeinsam mit dem GesundheitsTreff Neuperlach wurden zwei wertvolle Informationsveranstaltungen angeboten: Der erste Vortrag gab einen kompakten Einblick in das Thema Demenz und bot hilfreiche Tipps für Angehörige. Im zweiten Vortrag standen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht im Fokus – mit klaren Hinweisen, wie man für den Ernstfall gut vorbereitet ist.
Im Dezember gibt es zwei Workshops: einen Nähkurs für Kinder sowie einen Smartphone-Workshop für Seniorinnen. Wir freuen uns auf die gemeinsamen Stunden und auf ein schönes besinnliches Weihnachtscafé mit unseren Bewohner*innen. |
| |
|
WehaTreff
In einem zweiten Ehrenamtlichen-Treffen zum Thema „Wohlbefinden“ entstand die Idee, mit vereinten Kräften bunte Vorhänge zu nähen und aufzuhängen, damit die Räume in der Westerhamer Straße zu einem „Wohnzimmer für alle“ werden – gesagt, getan.
In einer bewährten (IdeenReich – Kreativ und gesund e.V.) und einer neuen Kooperation (Münchner Ernährungsrat) konnten sich Kinder in den Herbstferien kreativ und kulinarisch ausprobieren.
Mit den älteren Bewohner*innen haben wir im November ein kleines Lichterfest gefeiert. Wir freuen uns auf das noch kommende Adventscafé – mit Geschichten aus dem Stadtviertel und Weihnachtsgesang zum Hinhören oder Mitsingen. |
| |
|
baum20
Im November haben viele Nachbar*innen im baum20 einen Teil einer größeren Kunstausstellung mit dem Titel 40 Jahre „Farbe fürs Viertel“ besucht, bei dem lokale Künstler*innen aus der Künstlergilde Berg am Laim ihre Werke präsentierten. Einige der Bilder zeigten Motive aus dem Viertel. Ein besonderes Highlight war eine bemalte Schranktüre.
Zur Weihnachtszeit machen wir unserem Namen alle Ehre: In baum20 steht jetzt ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum. Die Teilnehmer*innen unseres „offenen Kaffeetreffens“ haben ihn mit liebevoll gestaltetem Weihnachtsschmuck dekoriert, der vor einigen Jahren von Kindern aus dem benachbarten Kindergarten gebastelt wurde. Sobald es draußen dunkel wird, leuchtet der Baum durch unsere große Fensterfront. Zum Jahresende haben wir in einem Zusammenkommen unseren „Aktiven“ gedankt, die unseren Treff mit Leben füllen und ohne die alles nichts wäre. |
| |
|
Das „Solarium“ in Neuaubing
Der Begegnungsort „Solarium“ an der Wiesentfelser Straße beendet sein anderthalbjähriges Mitmachangebot. Der rote solarbeleuchtete Containerwürfel steht ab heute, dem 15.12. am Westkreuz an der Friedrichshafener Straße 11, gleich neben dem Stadtteilladen auf der grünen Wiese. Er kann dort von allen Einrichtungen im Münchner Westen als Ausgangsort für Aktionen im öffentlichen Raum oder auch als chilliger Begegnungsort genutzt werden.
Nach dem Motto „in der Ruhe liegt die Kraft“ haben wir als Programmbeitrag zum neu eröffneten Seniorentreff am Westkreuz ein Upcycling von alten Büchern vorgenommen. Aus den Büchern wurden Truhen für „Marmeladenglas-Momente“. Neben der kreativen Betätigung waren die Gespräche über Einsamkeit und Beobachtungen zum Alltagsleben in Neuaubing/Westkreuz sehr bereichernd. |
| |
|
WAS Stärkt derzeit unsere Netzwerke …? |
| |
|
Präventionskette Freiham
In unseren Arbeitsgemeinschaften AG 0-6 Jahre und AG 6-17+ befassten wir uns im letzten Quartal mit Armut(ssensibilität), Inklusion und aktuellen Informationen aus der Sozialplanung.
Am 24. Oktober fand die erste Eltern-Info-Messe in Freiham statt – Ergebnis einer gelungenen Kooperation von 47 Fachkräften aus 23 Einrichtungen. Mit dem Ziel, den Eintritt in die Grundschule möglichst gut zu begleiten, konnten Eltern mit Fachkräften ihre Fragen persönlich besprechen. Es gab Tipps zur Einschulung, Beratung zu Fördermöglichkeiten und einen Überblick über Freizeit- und Bildungsangebote im Viertel. Insgesamt kamen 69 Elternteile und 80 Kinder vorbei – die Kinder konnten bei einem kostenlosen Mitmachprogramm auf ihre Eltern oder auf die nächste frischgebackene Waffel warten. Organisiert wurde die Messe von einer engagierten siebenköpfigen Unterarbeitsgruppe der Präventionskette Freiham. |
| |
|
Präventionskette Neufreimann
Das Jahr 2025 war geprägt vom Aufbau der Netzwerkstrukturen, dem Kennenlernen von Schlüsselpersonen und der Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt. Daraus entstehen erste Kooperationen zur Stärkung eines guten und gesunden Aufwachsens im entstehenden Neufreimann: So fand im Oktober ein gemeinsam mit drei Einrichtungen organisierter Aktionstag „Zahngesundheit“ auf dem Heide-Markt in Freimann statt. Im Zahnmobil des Katholischen Männerfürsorgevereins (kmfv) konnten sich Kinder und Eltern beraten lassen, die Behandlungs-Instrumente und -Geräte selbst in die Hand nehmen – und draußen wurden Zähne gebastelt und Glitzertattoos aufgemalt u.a.
Im Januar 2026 laden die Fachkräfte der Arbeitsgruppe für die Lebensphasen 0-6 Jahre alle Kitas und Grundschulen zu einem kollegialen Austausch ein: Wie kann der Übergang für Kinder aus der Region Freimann möglichst gut begleitet werden? Außerdem arbeiten die Fachkräfte beider Arbeitsgruppen (0-6, 6-17+) aktuell an einer Übersicht „Sport, Spiel und Bewegung in Freimann“ für Kinder, Jugendliche und Familien – in Anlehnung an die bereits publizierte Übersicht für Freiham und den Stadtteilbewegungsplan für Berg am Laim. |
| |
|
PasSt – Stärkung des psychischen Wohlbefindens in Ramersdorf
Im November startete die mehrmonatige Workshopreihe „Reine Kopfsache“. An jedem 12. eines Monats findet ein 90-minütiger Workshop statt. Es werden drei Themen behandelt, die eine Kerngruppe aus Ramersdorfer Einrichtungen im Laufe des Projekts für Ramersdorf besonders wichtig finden. Inhalte und Referentinnen sind:
- Bewertungsfreies Zuhören oder anders: Richtig Zuhören kann doch jeder? | Momo hört zu e.V.
- Stress, Ressourcen, eigene Bedürfnisse oder anders: der Kopf ist voll, der Akku leer? | Mental Health Crowd GmbH
- Frühzeitig darüber sprechen oder anders: „Let‘s talk about Psycho“ | Evang. Beratungszentrum (ebz).
Jeder Workshop wird dreimal angeboten – in Präsenz- und online-Terminen für Fachkräfte UND Bewohner*innen in, aus und für Ramersdorf. Das Projekt PasSt läuft bis März 2027. |
| |
|
Nachhaltigkeit und Gesundheit
Im Werkstattgespräch der Münchner Initiative Nachhaltigkeit MIN e.V. beleuchtete MAGs nachhaltiges Verhalten aus einer anderen Perspektive: Wer sparen muss, heizt wenig, lässt das Licht aus und hat schlechteren Zugang zu nachhaltigen Nahversorgungsangeboten. Wie schaffen wir es gemeinsam, diese Ausgangslage mit positiver Energie für nachhaltiges Verhalten zu füllen? Was für alle Bewohner*innen in allen Lebenslagen verbindend sein kann, ist, die Frage in den Vordergrund zu stellen, wie Gesundheit und Wohlbefinden gestärkt werden können – von der Quartiersebene- bis zur Stadtentwicklungsplanung.
Selbst wenn es gerade kühler ist – wir arbeiten weiter an der Seite https://hitzefrei-muenchen.de. Die Aktualisierung der Schattensimulation auf dieser interaktiven Seite zu Hitzeschutzmaßnahmen in München ist in Vorbereitung. Wesentlich dazu beigetragen haben unsere freiberuflichen Mitarbeitenden und ein über das RKU vermittelter Kontakt direkt zum Geodaten-Service des Kommunalreferates der LHM. |
| |
|
Das bundesweite Gesunde Städte-Netzwerk (GSN)
Im Gesunde Städte-Netzwerk gibt es viele „programmatische“ Entwicklungen – auch in Vorbereitung des Symposiums 2026 an dem alle Fachkräfte bundesweit teilnehmen können. Es findet am 19./20. März 2026 in Hannover statt mit dem Titel „40 Jahre Ottawa-Charta: Wie steht es um Gesundheitsförderung in Stadt und Land“? Nähere Informationen sind in Kürze hier erhältlich: https://gesunde-staedte-netzwerk.de
Am 13. Januar treffen sich die GSN-Mitglieder aus dem Regionalen Netzwerk Bayern, Sachsen und Thüringen wieder online; auf der Agenda stehen u.a. der Austausch über den „Masterplan Prävention“ Bayern und die Themen, die die Kommunen und Initiativen rund um Prävention und Gesundheitsförderung gerade am meisten beschäftigen. |
| |
|
Wohlfühlorte in München
In unserem Fachforum „Ruhepo(o)l München“ – Wie schaffen wir gemeinsam Orte der Ruhe, und des Wohlbefindens?“ rundeten wir eine dreijährige Reflexion über „Wohlfühlorte“ in München ab. Mit Anregungen der Europäischen Kulturanthropologin Jun-Prof. Dr. Simone Egger und dem Medienpädagogen Björn Friedrich von SIN – Studio im Netz München, fügten wir mit 45 Teilnehmenden alle Elemente zusammen, die ein stimmiges Bild für ein umweltgerechtes und gesundheitsförderliches Zusammenleben in München ergeben. Seit April hatten wir außerdem Bewohner*innen in verschiedenen Stadtteilen und Besucher*innen des EineWeltHauses München dazu eingeladen, ihre Motive zu diesem Bild beizusteuern. Entstanden ist ein „Wimmelbild“ – illustriert von Vanessa Hoffmann. |
| |
|
Wir hoffen, dass dieses Wimmelbild nicht nur als Farbtupfer im Alltag, sondern auch als Einladung zu einem bunten Stadtbild in München gerne angenommen wird. Im Download-Bereich auf unserer MAGs-Webseite finden Sie den Jahreskalender für 2026 mit Wimmelbild-Motiv zum Selbstausdrucken.
Wir wünschen Ihnen eine fröhliche (Vor-)Weihnachtszeit und ein gesundes, aktives und friedliches nächstes Jahr.
Herzlich,
Ihr MAGs-Team |
| |
MAGs – München Aktiv für Gesundheit e.V.
Schwanthalerstr. 82, 80336 München
| |
|
Übrigens: Wenn Sie unsere Projektarbeit auch finanziell unterstützen möchten, freuen wir uns immer über eine Spende an MAGs e.V., IBAN DE08 3702 0500 0008 8362 03. Vielen Dank! |
| |
|